Geflüchtete bitte melden!

Interview_2

Foto Elke Schulz, geb. Homann, Teplingen, 1942 in Osnabrück ausgebombt und nach Wustrow ins damalige Dr. Hirt‘sche Haus (heute Museum) evakuiert. Beim Interview mit Sarah Bäcker, Projektleiterin

Projekt „Stadt Land Flucht“ 2017:
Das Projekt des Museums Wustrow wird gefördert im „Fonds Stadtgefährten“ durch die Kulturstiftung des Bundes. Unterstützt werden wir von verschiedenen Kooperationspartnern, z.B. die KURVE Wustrow. Dabei sind auch Schüler*innen des Gymnasiums Lüchow und junge Geflohene der Berufsschule Lüchow mit ihren Lehrer*innen.

In seinem neuen Projekt “Stadt Land Flucht – vom Weggehen und Ankommen” begibt sich das Museum Wustrow auf die Suche nach persönlichen Geschichten von Flucht und Migration mit Blick auf den Prozess des Ankommens und Heimischwerdens.
Neben aktuellen Fluchtbewegungen können das sein: ehemalige DDR, Ungarn-Aufstand 1956, Vietnam (Boat-people), ehemaliges Jugoslawien, Kosovo …, oder auch die „Wanderungen“ von Menschen aus der Stadt aufs Land und umgekehrt.
Bis Ende März ist geplant, weitere Interviews zu führen. Aufruf: „Geflüchtete“ bitte melden! Der Aufruf richtet sich an alle Wendländer.
Interessierte melden sich bitte beim Museum, Lange Str. 9, oder Tel. 05843-429 oder unter stadt-land-flucht@museum-wustrow.de

Erinnerungen an Wustrows Rudolphstraße (“Kolonie”)

Unter den hunderten von Gassen, Wegen und Straßen Lüchow-Dannenbergs gehört die Wustrower Rudolphstraße zu den wenigen historisch bedeutsamen Adressen. In den Jahren 1906 bis 1908 zwischen Wustrow und Blütlingen als Privatstraße der Bergbaugesellschaft Teutonia erbaut, dienten die 20 gleichartigen Häuser für zwei Jahrzehnte als Zechenkolonie für 80 Bergarbeiterfamilien.

Vor Jahren stellte das Museum Wustrow in der Ausstellung „Kali + Leinen“ die funktionalen Merkmale und architektonischen Besonderheiten dieser Wohn- und Nebengebäude vor. Jetzt geht es den Wustrower Museumsleuten vorrangig um die Erinnerungen, die nachfolgende Generationen nach der Stilllegung der Schächte Ende der 1920er Jahre an das Leben und Treiben in der sogenannten „Kolonie“ hatten bzw. haben. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht ein computergenerierter Film, der Fakten jener Jahre, Interviews mit Bewohnern und historische Fotos verbindet.

Die Kolonie-Schau wird am Sonntag, 11. September 2016 um 16 Uhr eröffnet. Zu Beginn gibt Dr. Rolf Meyer eine Einführung zum Thema „Eine Straße sucht ihre ehemaligen Bewohner“.  (Infos: 05843-429)

Trilogie des Mordens

Ulrich Gärtner liest am

Donnerstag, den 21.April 2016 im Museum Wustrow 19.30 Uhr, Eintritt 10 €

-Trilogie des Mordens -

Ulrich Gärtner wurde 1943 in Oppeln/Oberschlesien geboren. 1949 zog die ganze Familie nach Wustrow. Sein Vater verrichtete seinen Polizeidienst bei dem Polizeiposten Wustrow bis 1954.
Nach der Schulzeit in Lüchow lernte Ulrich Gärtner Buchdrucker, wechselte dann 1967 zur Kriminalpolizei Lüneburg. Nach Fort- und Weiterbildung – FHS-geh. Dienst, Übernahme von Führungsfunktionen/Leiter Fachkomm.1/Leiter von Mokos und zeitweise Leiter des Zentralen Kriminaldienstes bei der PI Lüneburg.

Ein Kommissar am Limit
Die Leiche eines Zugreisenden im ICE 403 von Hamburg nach Frankfurt/Main bringt den Lüneburger Kripo-Hauptkommissar auf die Spur einer weltweit operierenden Sekte. Obwohl der Mord an dem Unbekannten nicht in seine Zuständigkeit fällt, recherchiert er, entgegen der Anordnung seiner Vorgesetzten bei der Staatsanwaltschaft Lüneburg, auf eigene Faust und findet sich bald mit seinen Ermittlungen in einem brutalen Netzwerk aus Mord, Erpressung und Kinderpornografie wieder. Als weitere Morde seine Aufmerksamkeit verlangen und auch noch sein wichtigster Zeuge abtaucht, wird der Druck auf Kluge und seine heimlichen Ermittlungen immer größer. Er verstrickt sich seinen Kollegen gegenüber immer mehr in Widersprüche und verliebt sich zu seinem Überfluss auch noch in die Witwe des ermordeten Reisenden. Kluge muss sich entscheiden ob er seinen gefährlichen Weg weiter allein oder zusammen mit seinen Kollegen vom LKA Hamburg gehen will. Ein Aufeinandertreffen mit dem eiskalt planenden Kopf des Syndikats scheint unausweichlich.
Der Autor Ulrich W. Gaertner hat bereits erfolgreich den deutsch- deutschen Thriller und auch das Hörbuch „Rot macht tot“ veröffentlicht. Er kennt sich in diesem Genre gut aus, denn er war bis zu seinem Ruhestand Leiter zahlreicher Mordkommissionen und Leiter des Fachkommissariats für Kapitaldelikte bei der Kriminalpolizei in Lüneburg.So gibt auch dieser Roman Einblick in echte kriminalistische Ermittlungsarbeit.

Zukunftsgespräch 12.04.2016

Liebe Interessierte am Museum Wustrow!
Liebe Mitglieder, ehrenamtliche Mitarbeiter und Helfer!
Als Vorsitzende des Museumsvereins und für den gesamten Vorstand lade ich Sie / Euch erneut zu einer für den Erhalt des Museums wichtigen Sitzung zu einem weiteren Zukunftsgespräch –

am Dienstag, den 12. April, 19 Uhr ins Museums-Café ein!

Es geht in einem Zukunftsgespräch über die Fortführung des Museums Wustrow. Ziel ist es, das Museum in seinem Standard zu halten und auf eine größere ehrenamtliche Basis zu stützen. Die Gründer des Museums – Dr. Rolf Meyer und Elke Meyer-Hoos möchten sich zurückziehen -> ein Generationenwechsel ist nötig.

HINWEIS: Der /die Vorsitzende muss kein Wissenschaftler oder Historiker sein, er/ sie sollte auf alles ein Auge haben, managen und delegieren können in Absprache mit dem Vorstand und den verschiedenen Arbeitsgruppen. Für Ausstellungen, Veranstaltungen, Archivierung gibt es Arbeitsgemeinschaften mit wechselnder Besetzung, die den Vorstand unterstützen.

Die Versammlung am 30. März im Museum – etwa 20 Teilnehmer waren dabei – fand erste Lösungen:

1. eine Findungskommission für die wichtigen neu zu besetzenden Posten wie die der/des 1. Vorsitzenden und der/des Schatzmeisterin/Schatzmeisters soll gegründet werden. Einige der Anwesenden sind bereits persönlich auf der Suche und vielleicht gibt es am 12. 4. schon Vorschläge.

2. Es soll unter der Lehrerschaft des Landkreises nach Interessierten gesucht werden.

3. Die Runde am 12. April soll gemeinsam die Aufgabengebiete des Museums analysieren und diskutieren, vielleicht zusammenfassen, nach außen delegieren….

1. Management „Haus und Hof“
2. Finanzen
3. Schriftführung, Verwaltung
4. Personalbetreuung (z.B. BUFDIS)
5. Mitgliederbetreuung /Öffentlichkeitsarbeit
6. Veranstaltungen
7. Archivierung und Betreuung des Inventargutes
8. Außenkontakte Museumsverbund und –verband, HALD, Kreisarchive, Universitäten, Museen
9. Ausstellungen, wechselnd

und 4. überlegen, wie mögliche „Stellenausschreibungen“ für ehrenamtliche Posten aussehen könnten, auch für weitere Posten im Vorstand: Schriftführer, Beiratsmitglieder. Diese sollen über Internet und Zeitungen veröffentlicht werden.

Ich hoffe, dass auch diesmal recht viele Mitglieder oder andere Interessierte kommen!

Mit freundlichen Grüßen,

Elke Meyer-Hoos

27. Frühjahrstagung des HALD

Liebe Kulturschaffende, liebe Kreative, liebe Kulturförderer in und um Lüchow-Dannenberg,

einen Parforceritt durch die Heimatforschung im und über das Wendland bietet die “Frühjahrstagung”

am Samstag, den 11. April 2015,

zu der der Heimatkundliche Arbeitskreis Lüchow-Dannenberg (HALD) e. V. herzlich einlädt.

Im Mittelpunkt stehen die Persönlichkeiten, die das Bild der Heimatkunde und Heimatforschung im Wendland wesentlich geprägt haben: Anneliese Krenzlin, Willi Schulz, Erich Kulke, Alfred Pudelko, Walther Honig, Otto Wolter, Carl Gehrcke, Alfred Kelletat, Harry Halbom und Frank Neuschulz. Zu welchen Themen haben die einzelnen wie gearbeitet?

Neun heutige HeimatforscherInnen – quasi die “Nachwuchs-Generation” – stellen ihre Vorgänger vor.

Die Tagung ist offen für jedermann/jedefrau.

Weitere Infos zum Tagungsprogramm und den Anmeldungsmodalitäten finden Sie hier!

Schöne Grüße
Jenny Raeder
Landkreis Lüchow-Dannenberg
Fachdienst 51 – Jugend – Familie – Bildung
Königsberger Str. 10
29439 Lüchow (Wendland)

Tel.: 05841 – 120 591
E-Mail: j.raeder@luechow-dannenberg.de
Internet: http://www.luechow-dannenberg.de

Endspurt 2014!

Am Sonntag, den 23. November (Totensonntag) zeigt das Museum Wustrow ab 14:00 Uhr den 1985 gedrehten Museumsfilm “Spuren des 1. Weltkriegs im Wendland” mit Willi Carmienke, Lübbow.

Ab 15:00 Uhr bis 16.30 Uhr führt Dr. Rolf Meyer im 45-Minuten-Takt durch die Sonderausstellung zu den beiden Weltkriegen.

Auch die Janiesch- und Hettig-Ausstellungen können bis 16.30 Uhr angeschaut werden.

Ab 17:00 Uhr beginnt der letzte Literarische Salon in diesem Jahr: “Kiew 1918 – eine Weichenstellung?”  Es lesen: Nina Weniger und Wolfgang Kaven.

42. Herbsttagung des Heimatkundlichen Arbeitskreises Lüchow-Dannenberg

Am 04./05. Oktober 2014 findet die 42. Herbsttagung des Heimatkundlichen Arbeitskreises Lüchow-Dannenberg und des Museums Wustrow in Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf in Hamburg statt.

Als Thema ist vorgesehen: “Kriminalität und Kapitalverbrechen im Wendland”

Tagungsort ist das Gemeinschaftshaus Wustrow, Fehlstraße 35, 29462 Wustrow (Wendland), in dem sich auch die  Stadtverwaltung befindet (Zufahrt durch das Fachwerktor). Die Anfahrt kann bei Googlemaps eingesehne werden.

Weitere Informationen entnehmen sie bitte dem Flyer zur Veranstaltung!

Es grüßt das

MUSEUM WUSTROW

KUNST und SUPPE – Finissage

Die Ausstellung „WERNER GÖTZ RETROSPEKTIVE IM MUSEUM WUSTROW“ mit Lithographien, Tuschezeichnungen und Skulpturen des verstorbenen Künstlers Werner Götz endet am 31. August. Die entzückenden kleinen Kunstwerke, die nur einen Monat im Museum Wustrow zu sehen waren, sollen in einer Schlussveranstaltung noch einmal mit einer Führung durch die Ausstellung gewürdigt werden.
Am Freitag, den 29. August um 18:00 Uhr lädt das Museum zu dieser Finissage mit Suppenbuffet herzlich ein.