„WERNER GÖTZ RETROSPEKTIVE“

Aufgrund der großen Resonanz der Ausstellung von Werner Götz in Gartow hat sich die Museumsvereinsvorsitzende Elke Meyer-Hoos kurzerhand entschlossen, einige repräsentative Exponate der „Werner Götz Retrospektive“ von Freitag, den 1. bis Sonntag, den 31. August im Museum Wustrow zu zeigen. Zu sehen sind Lithographien und komplexe Tuschezeichnungen aus dem Ende der 60iger Jahre. Der im Mai 2013 verstorbene Künstler hatte bereits 1995 mit „95 im Quadrat“ eine Ausstellung im Museum Wustrow gezeigt und 2004 im Rahmen der Museumsausstellung „Tod im Wendland“ mit „Mustergräbern“ an den Friedhofstagen in Wustrow teilgenommen. (mehr …)

Lesung in der Buchhandlung Hielscher, Dannenberg

Am 14. Februar 2014 um 19.30 Uhr findet in der Buchhandlung Hielscher in Dannenberg eine Lesung statt.

Elke Meyer-Hoos und Rolf Meyer lesen zu „Sowjetische Kriegsgefangene in Dangenstorf“ , „Das Polengrab in Meetschow“ und „Zwangssterilisierung in Lüchow-Dannenberg – ein Beispiel aus Wustrow“ aus der Publikation Elke Meyer-Hoos (Hg.), „Das Hakenkreuz im Saatfeld – Beiträge zur NS-Zeit in den Landkreisen Lüchow-Dannenberg und Salzwedel“, Wustrower Museumsschriften zur Zeitgeschichte Bd. 4. Die erweiterte NEUAUFLAGE des Buches erschien im Dezember 2013 (496 S., zahlreiche Abbildungen, 29,50 €).

Kriegsgefangener in der Gastwirtschaft in Blütlingen

Im Zusammenhang mit Forschungen des Museums zur NS-Zeit des Landkreises sind 10 neue Beiträge verfasst worden zur Geschichte jüdischer Bürger im Landkreis, zu Zwangsarbeit und sowjetischen Kriegsgefangenen sowie zum „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ von 1933, speziell zu Zwangssterilisationen. Dieses Buch füllt bereits seit der 1. Auflage 1997 eine Lücke in der regionalen Geschichtsschreibung.

 

 

Der Literarische Salon jetzt im Museum Wustrow

Aus dem ZERO 197:

“Das Programm des „Literarischen Salons“ wird im November mit einer Lesung von Gero Wachholz im Museum Wustrow fortgeführt. Das Museum Wustrow bietet in dem stilvollen Haus der Zeit des Historismus beeindruckende Räumlichkeiten und eine einzigartige Atmosphäre.

„`Heimat kenne ich nicht. … Mein Vaterland ist das Volk.`“ Das war Ödön von Horváths (1901 bis 1938) literarische Maxime und zugleich kurzgefaßt seine Autobiografie. Obwohl aus der sogenannten besseren Gesellschaft stammend, stellte er in seinen Theaterstücken und Prosatexten das Leben der Unterprivilegierten dar. Er trieb sich auf Rummelplätzen, in Sportstadien und billigen Kneipen herum, um die Sprache der einfachen Leute zu erfassen. Als die Nazis an die Macht kamen, wurden seine Stücke verboten. Er hielt sich als Zeitungsschreiber über Wasser.

Der „Literarische Salon“ im Museum Wustrow besitzt keine Bühne. Auf ein Theaterstück müssen die Gäste also leider verzichten, wenn Gero Wachholz am Sonntag, dem 17. November, um 17.00 Uhr in Wustrow, Lange Straße 9, Ödön von Horváths weniger bekannte Prosa vorstellt.

Mehr Informationen über Elke Meyer-Hoos, Telefon: 0 58 43 – 2 44. Das Jahres-Programm des „Literarischen Salons“ für 2014 wird in der Dezember/Januar-Ausgabe des zero veröffentlicht.

Weitere Informationen finden Sie hier!