Die Radio-Sammlung des Museums Wustrow ist beachtlich!

Die technischen Hauptakteure: Hans-Jürgen Wandtke, Wille Schoppe, Dr. Eckart Viehl

Zu sehen war sie 1999 unter dem Titel “Rundfunk, Radios und Röhren”:

Gezeigt wurde die Entwicklung des Radio- und Rundfunkwesens von 1930 bis zum Ende der “Röhrenzeit” in den sechziger Jahren. Legendäre Marken und Typen wurden − einschliesslich ihrer Geschichte − vorgestellt, wie Blaupunkt, Brandt, Braun, Körting, Loewe, Lorenz-Tefag, Mende, Nora, Philips, Saba, Sachsenwerk, Schaub, Stassfurt und Telefunken, hervorgehoben wurden Volksempfänger und die Philetta-Serien. Im einzelnen ging es dabei nicht nur um technische Einzelheiten, sondern um die Faszination “Radio” als Informations- und Kommunikationsmedium. So war die Wustrower Ausstellung keine “stumme” Schau, denn berühmte Rundfunkreportagen dieses Jahrhunderts, wie Herbert Zimmermanns Übertragung vom Fussballweltmeisterschaftsendspiel in Bern 1954 konnten im Radio-Café nachgehört werden.

In anderen Räumen wurden Röhren, das “Radio als Möbel” und Tonwiedergabe-Geräte vorgestellt. In einem Extra-Raum richteten die Wustrower Ausstellungsmacher eine kleine Vorführ- und Restaurierungswerkstatt ein, dort hatten auch die Lüchower Funkamateure um Sascha Lampe herum einen Sendeplatz aufgebaut.

Informationen zur 75jährigen Geschichte des deutschen Rundfunks in Ost und West, Hinweise auf Fachliteratur und Radio-Fundstellen im Internet sowie Erinnerungen an die Frühzeit der bekanntesten deutschen Radio-Zeitschrift “HÖR ZU!” rundeten das Bild ab.