Schreibmaschine, Holzschuh oder Kamera. Was verraten Erinnerungsstücke über den Alltag im Wendland?

Um dieser Frage nachzugehen, verlässt das Museum Wustrow seine Mauern. 
Sarah Bäcker und Irene Kriechbaum auf+ins+Wendlandfahren im Mai 2015 mit einem mobilen Geschichtslabor durch die Städte und Dörfer und spüren auf, was Geschichte ausmacht: Menschen und ihre unterschiedlichen Sichtweisen auf Objekte. 
In Interviews berichten Teilnehmer von schwierigen Zeiten, großen und kleineren Veränderungen und liebgewonnenen Begleitern. Die Geschichte(n) hinter den Objekten sind oft sehr persönlich, und tragen gleichzeitig einen wichtigen Teil zur gemeinsamen Erinnerungskultur der Region bei.
IMG_5600_blogWas passiert, wenn nicht das Museum die Inhalte vorgibt, sondern sich auf das Experiment einlässt, die Menschen davon erzählen zu lassen, was sie bewegt oder prägt?

Museum öffne dich! beinhaltet nicht nur eine inhaltliche, sondern auch eine räumliche Öffnung. Bis Ende Oktober sind acht Erinnerungstücke in leerstehenden Ladenlokalen und privaten Fenstern – den Zeitfenstern – ausgestellt. Diese Außenstationen des Museums finden Sie in Clenze, Dannenberg, Lüchow, Satemin und Wustrow. Alle weiteren Geschichten können Sie hier im Museum im offenen Depot erkunden und den Erzählern zuhören.

static1.squarespace.comEin Zeitfenster wird am 7.August um 17 Uhr in Lüchow am Markt eröffnet. Im Anschluss laden wir herzlich zur Vernissage der beiden Ausstellungen Museum öffne dich! und Dinge aus dem WendAll® ins Museum Wustrow ein.

Museum öffne dich! ist die Masterarbeit von Sarah Bäcker und Irene Kriechbaum an der Universität der Künste Berlin in der Fachrichtung Ausstellungsgestaltung.


Erste Ideen zum Projekt sind im Rahmen des Wendland Design Camps im Herbst 2014 gemeinsam mit Bianca Elgas und Janine Haug entstanden.

Weitere Informationen finden Sie bei MUSEUM ÖFFNE DICH!

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